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2008

BJA

Bundesjugendausschuss tagt in Königswinter

18. April 2008

Die dbb jugend fordert neben befristeten Praktika für Universitäts- und Fachhochschulabsolventen und deren Eingliederung in die Studienordnung, auch tariflich festgelegte Aufwandsentschädig­ungen. Zudem Sprach sich der BJA für die Einführung eines Qualifikationszertifikats „Faires Praktikum“ als allgemeingültiges Gütesiegel aus. Praktikanten sollen nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden, vielmehr sollen die Praktika Orientierungshilfe für die Berufswahl sein.

Weiterhin wurde die Problematik des Missbrauchs bei der Vergabe der Einstiegsqualifizierung diskutiert. Kritisiert wurde die Nutzung der Regelung, die dazu gedacht war, leistungsschwachen Jugendlichen ein Langzeitpraktikum als Übergang zur Ausbildung zu ermöglichen. Zur Zeit werde die Einstiegsqualifizierung oft fehlinterpretiert und lediglich auf Jugendliche mit guten Schulabschlüssen übertragen. Eine deutliche Abgrenzung von Lern- und Arbeitsverhältnissen sei notwendig, um die Missstände zu stoppen.

Heiß her ging es am Samstag Vormittag in einer spandenden Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes. Erst im vierten Wahlgang konnte sich Sandra Hennig (24 Jahre, DStG) gegenüber ihren Mitbewerbern Rüdiger Ingo Kluge und Daniel Palkowski (beide KOMBA) durchsetzen. Sandra Henning wurde in Abwesenheit als Nachfolgerin für Uwe Klapproth gewählt, der im Dezember sein Amt aus beruflichen Gründen niedergelegt hatte.

Die als Gast an der Sitzung teilnehmende stellv. Bundesvorsitzende des dbb, Astrid Hollmann, begrüßte die Wahl einer Frau in die Bundesjugendleitung.