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2007

LJA Nalbach

Hänsel und Gretel gingen in den Wald...
Oder wie leistungsfähig ist der saarländische Forst

20. Mai 2007

Am 11. und 12. Mai 2007 gingen zwar nicht Hänsel und Gretel in den Wald aber der Landesjugendausschuss der DBB-Jugend Saar, denn anlässlich Ihrer Frühjahrs-Ausschusssitzung in Nalbach und vor dem Hintergrund immer weiter steigender Energiekosten, stellte man sich die Frage wie leistungsfähig der saarländische Forst ist.


Jedoch bevor man sich dieser spannenden Frage widmen konnte stand noch Verbandspolitisches auf der prall gefüllten Tagesordnung. So gab die Landesjugendleitung einen Tätigkeitsbericht ab und alle anwesenden Mitgliedsverbände kamen zu Wort. Genauso wie Fr. Fellinger vom Erwachsenenverband einen Bericht zur aktuellen Situation abgab um nur einige Punkte zu nennen.

Vom Bund Deutscher Forstleute konnten wir ihren Landesvorsitzend­en Herrn Urban Backes als Referenten gewinnen. H. Backes er­läuterte anhand einer sehr gut gemachten Powerpoint Präsentation die Besonderheiten des Forst, die Hege und Pflege des Waldes, wie der Wald richtig geerntet und bewirtschaftet wird, von wem und wie das Holz begehrt wird und die aktuelle Gesetzeslage, um nur einige Segmente des interessanten Vortrages aufzuzeigen.

Nach dem meteorologisch stürmischen Morgen und Vormittag hatte sich gegen Nachmittag, nach dem Vortrag der Wind gelegt, der himmlische Wasserhahn blieb auch verschlossen und die Sonne blinzelte zwischen einigen Wolkenfetzen hervor. So konnten die etwa 30 Teilnehmer umfassende Gruppe nach der Theorie nun die Praxis folgen lassen. Was aber nicht heißt, dass die 30 mit Sägen und Äxten auf der Schulter in den Wald zogen um Bäume zu fällen, sondern eher loszogen um ihr neues Wissen zu vertiefen.

Während einer Wanderung über den Litermont, den Hausberg von Nalbach , erklärte H. Backes der Gruppe was die Zeichen auf den Bäumen bedeuten, wies auf die Holzrückwege und die Nachteilen von Monokulturen hin. Genauso ging er auch auf Nützlinge und Schädlinge ein und konnte diese nun auch lebendig zeigen. Die Wanderung führte über den alten Trimm-Dich-Pfad zum 414 m hohen Gipfelkreuz, dem Wahrzeichen der Gastgebergemeinde Nalbach. Von dort erschloss sich den Wanderern ein einzigartiges Panorama bis hin in das benachbarte Frankreich.



Weiter führte die Route über einen Teil des 2,5 km langen Walderlebnispfads mit 24 Stationen rund um den Wald. Einige Stationen bargen knifflige Fragen andere forderten Geschicklichkeit wiederum andere waren für das erleben und spüren des Waldes gedacht. Mit einer Erfrischung an der ehemaligen Wassertrete und dem Wildschweingehege und dem Wissen dass der Rohstoff Holz knapper und teurer wird aber dennoch mit dem beruhigenden Gefühl , dass die Versorgung sichergestellt ist, endete die Wanderung und der erste Teil der Arbeitstagung.