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2010

Stillstand lassen wir uns nicht gefallen

Streikaufruf von dbb tarifunion und ver.di im Saarland

05. Februar 2010

2300 Beschäftigte in Kommunal- und Bundesverwaltungen sind dem heutigen Streikaufruf von dbb tarifunion und ver.di im Saarland ge­folgt. Rund 1800 Teilnehmer haben sich am Vormittag nach einem Pro­test­marsch durch die Innenstadt vor dem Neuen Rathaus Völk­lingen zu einer Protestkundgebung versammelt.

„Stillstand lassen wir uns nicht gefallen“, rief der 2. Vorsitzende der dbb tarifunion, Willi Russ, den Demonstranten zu. „Unsere Forderung nach 5 % ist absolut in Ordnung. Sie folgt dem Bedarf. Den haben wir linear, um die laufenden Kosten zu zahlen. Den haben wir aber auch strukturell, weil der Öffentliche Dienst zum Beispiel eine vernünftige Altersteilzeitregelung braucht. Zudem benötigen wir endlich eine Entgeltordnung mit Verbesserungen bei den Aufstiegen und Höher­gruppierungen.“


Werde der Öffentliche Dienst kaputtgespart, gehe das nicht zu Lasten der Beschäftigten, sondern zu Lasten aller Bürgerinnen und Bürger. Der Schnee werde nicht geräumt, Erziehung verkomme zum Schlagwort, moderne medizinische Versorgung bleibe auf der Strecke, Innere Sicherheit entpuppe sich als leeres Wahlversprechen.
„Wenn die Öffentlichen Arbeitgeber am 10. Februar erneut kein Angebot auf den Tisch legen, werden wir dafür kämpfen“, bekräftigte Willi Russ. „Wir wollen, dass die nächste Runde ein Ergebnis bringt.“ Russ forderte Tarifbeschäftigte und Beamte zur Solidarität und Geschlossenheit auf. „Wir stehen für einen einheitlichen Öffentlichen Dienst! Lassen wir das sicht- und hörbar werden.“

Die Tarif- und Einkommensverhandlungen zwischen Bund, VKA und Gewerkschaften gehen am 10./11. /12. Februar in die dritte Runde.
(Quelle: dbb-saar.de)