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2006

Schulalltag

... (nichts) Alltägliches

15. August 2006

Schulalltag (nichts) Alltägliches. So lautete das Motto des 4. Tages der Lehramtsanwärter/innen und Junglerher/innen , der vom ADJ und SLLV durchgeführt wurde. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine Schwarzlichtshow der Miniartists aus Düppenweiler. Die Grundschulklasse jonglierte in der Stadthalle Dillingen gekonnt mit dem Spiel aus dunkel und leuchtenden Farben.

Die Staatssekretärin Frau Dr. Susanne Reichrath richtet ihre Grußworte an die Anwesenden und sah das Bildungssystem im Saarland auf dem richtigen Weg, in Richtung Zukunft. Herbert Möser Landesvorsitzender des SLLV fand aber auch kritische Worte und befand, dass allzu oft Diskussionen über Qualität und Qualitäts­verbesserung im Bildungswesen in einer Spardiskussion endet. Und Frau Sandra Behrend, die Landesvorsitzende der ADJ, verwies auch auf den Auftrag erzieherisch einzuwirken und das der Beruf des Lehrers sich nicht mehr alleine auf die Wissensvermittlung beschränkt sondern wie erwähnt auch einen Teil und manchmal sogar den größten Teil der Erziehung übernehmen müsse und dass man dies auch anerkennen müsse zum Einen in Anerkennung zum Anderen aber auch in monitärer Form.

Das es auf die Haltung ankommt vermittelte dann der künstlerische Leiter des Theaters Überzwerg Bob Ziegenbalg und brachte Be­wegung in die Veranstaltung, indem er die Teilnehmer unter ver­schiedenen Vorzeichen aufstehen ließ. Einmal mit verkniffenen Augen und herabhängenden Mundwinkel und dann mit weit offenen Augen und fröhlchen Mund und zeigte so eindrucksvoll und für alle spürbar den unterschied zwischen den beiden Haltungen auf.

Lernen und mehr behalten auf diese Thematik ging H. Horst Rauhoff , Dozent bei der Gesellschaft für Gehirntraining ein. Er erwähnte, dass die Infomanie (die Sucht nach Information) und damit auch geimeint, der Umgang mit dem Handy, der den IQ bis zu 10 Punkten senken kann, doppelt soviel wie bei dem Genuss von Canabis.

Dann ging es nach einer Kaffeepause in die einzelnen Arbeitskreise. Feststellung und Förderung von Lesekompetenz, Musizieren mit Alltagsgegenständen und Körperinstrumenten, ein Buch wird le­bendig, lernen und mehr behalten, spielerisch die franz. Sprache und Kultur erfahren, um nur eine kleine Auswahl an den angebotenen interessanten Arbeitskreisen zu nennen.

Für diese Veranstaltung die auch zur Stärkung pädagogischer Kompetenz beitragen soll, meldetetn sich mehr als 120 Teilnehmer an. So dass man von Seiten der Veranstalter ein reges Interesse ver­zeichnen konnte. Am Ende der Veranstaltung waren alle Beteiligten begeistert und ein Stück weit schlauer als zuvor, denn jeder konnte etwas aus den Arbeitskreisen für sich persönlich und seine Tätigkeit mit Nachhause nehmen…