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2006

Zu Gast bei Michelin

Besuch im Reifenwerk Homburg des Weltunternehmens

01. September 2006

Wirtschaftsstandort Deutschland - ein Thema, über das viel in der Republik gesprochen wird. Um selbst einmal sich ein Bild zu verschaffen, organisierte die dbbj saar einen Besuch im Reifenwerk des Weltunternehmens Michelin in Homburg. Der Werksdirektor Jean Michel Belleux persönlich begrüßte die Delegierten der verschiedenen Jugend­organisationen des dbb. Belleux zeigte die Bedeutung von Michelin auf. Mit 126.000 Mitarbeitern weltweit werden 20 % der Weltproduktion von Reifen gefertigt. Seit 35 Jahren ist Michelin in Homburg ansässig. Hier fertigen rund 1.400 Mitarbeiter Lkw- Reifen an oder bereiten diese auf. Bei einer Werksbesichtigung konnten sich die LJA-Teilnehmer konkret ein Bild über die Herstellung von Reifen machen.


Von der Zusammenstellung der Gummimischung über die Herstellung der Kaskade, dem "Kochen" der Reifen bis zum Runderneuern wurde mehrere Stunden lang das Werk erklärt. Auch technische Erneuerungen, die eine höhere Produktivität nach sich ziehen wurden gezeigt und die Funktionsweise erläutert. Es zeigte sich, dass die Globalisierung auch vor dem Michelinwerk Homburg nicht halt macht. So wurden auch Werksteile nach Polen ausgelagert. Neue Techniken erhöhen die Produktion und helfen, mehr Produktion auf weniger Arbeitskräfte zu verteilen.

Direktor Belleux machte klar, dass die Standortkosten in Deutschland, Löhne und Energie, hoch seien, dass diese daher durch höhere Produktivität ausgeglichen werden müssen. Dabei seien Top-Arbeit und Zuverlässigkeit die eindeutigen Standortvorteile. Er selbst war in verschiedenen europäischen Ländern bereits bei Michelin eingesetzt, kenne so die Qualität. Das Homburger Werk gehört, so Jean Michel Belleux, mit einem spanischen zu den leistungsstärksten Michelin-Werken in Europa.